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Krishna : Die achte Inkarnation von Vishnu

Krishna : Die achte Inkarnation von VishnuAls vollständige Inkarnation (Avatar) war er völlig eins mit dem höchsten Bewußtsein und eine wahre Inkarnation des unendlichen Kosmischen Bewußtseins in menschlicher Form. Jedes Detail seiner Herabkunft birgt tiefe mystische Symbole, die direkt aus der höchsten Wahrheit stammen. Die Mythologie um Krishna ist die bunteste und reichste hinsichtlich der Lyrik, der Abenteuer und der Liebe in allen seinen Formen, und stellt mit am deutlichsten die Sinnlichkeit Gottes dar. Krishna ist der zugänglichste aller hinduistischen Gottheiten. Er ist ein loyaler Verbündeter der Menschen und hilft immer seinen Freunden.

Krishna ist die populärste Herabkunft Vinshus und der beliebteste Gott Indiens überhaupt. Die Hauptquellen seiner Lebensgeschichte sind das Mahabharata und das Bhagavata-Purana. Im Mahabharata wird vor allem der heldische Vasudeva-Krishna und Künder der Bhagavadgita - Gesang des Erhabenen geschildert.

Das Erdenleben Krishnas spielt im Hirtenmilieu um Mathura bei Agra und am Fürstenhof von Dwarka an der Südspitze der Halbinsel Gujarat bei Mumbai.

Das Wort Krishna bedeutet auf Sanskrit dunkel und symbolisiert das höchste Bewußtsein. Traditionsgemäß wird Krishna mit blauer Hautfarbe und mit gelber Kleidung dargestellt. Die gelbe Farbe steht für die Unendlichkeit und ist die Farbe der Erde. Krishnas blauer Körper mit gelber Kleidung stellt daher das reine, unendliche Bewußtsein dar, das sich auf Erden inkarniert, um in seinem begrenzten Körper eine Rolle zu spielen. Krishna zog die Welt in seinen Bann mit seiner bezaubernden, seelenberührenden göttlichen Musik. Die Flöte repräsentiert unbewegliche Materie. Selbst kann die Flöte keine Musik hervorbringen, aber wenn der Herr darauf spielt, bezaubert sie jeden. Die Löcher in der Flöte versinnbildlichen die Sinnesorgane, Gemüt und Intellekt, durch die sich das Göttliche ausdrückt.


Aus der Legende

In Mathura , der Stadt an der Yamuna, herrschte einst der böse König Kansa, der seinen Vater Ugrasena abgesetzt und ins Verließ geworfen hatte. Alle stöhnten unter Kansa und wünschten sich, daß der Urgott Vishnu der Unterdrückkung ein Ende bereite.

Kansa hatte eine Schwester (nach anderen Quellen Nichte) namens Devaki, die mit dem noblen Vasudeva aus dem Yadava-Stamm verheiratet war. Der achte Sohn aus dieser Ehe, so war dem König Kansa geweissagt worden, würde ihn, den König, der einst töten. Vorbeugend hatte Kansa die Devaki mit ihrem Gatten im Palastkerker gefangensetzen lassen. Jeden der sechs Jungen, die Devaki dort zur Welt brachte, tötete Kansa mit eigener Hand.

Als Devaki ein siebtes Mal schwanger wurde, gelang es durch das Eingreifen der Götter, den Embryo auf wundersame Weise auf Vasudevas nicht inhaftierte Zweitfrau Rohini zu übertragen. Der Junge, den Rohini als Kind der Devaki und Teilinkarnation des Vishnu gebar, hieß Balarama (Der starke Rama) und wurde später Krishnas engster Freund.

Krishna wurde als Devakis achter Sohn im Kerker geboren. Sofort fähig zu sprechen, offenbarte sich der Kleine seinen Eltern als Vishnu und bewirkte einen Zauber, um Kansas Grausamkeit zu entgehen. Die Gefängniswärter fielen in Schlaf, Vasudevas Ketten zerbrachen und die Kerkertüren sprangen auf. Vasudeva nahm seinen Sohn, schlich aus dem Kerker und durchwatete, das Kind hochhaltend, in einer Regennacht die gefährlich angeschwollene Yamuna. Am anderen Ufer fand er das Haus des Dorfvorstehers und Rinderzüchters Nanda, dessen Frau Yasoda soeben einem Töchterchen das Leben geschenkt hatte. Yasoda lag noch im Schlaf nach der Entbindung, als Vasudeva ihr Kind gegen Krishna austauschte. Yasoda kleines Mädchen brachte er in den Palastkerker und legte es der Devaki an die Seite. Bald darauf wurde dem Kansa gemeldet, daß Devaki wieder ein Kind geboren habe. Gerade wollte der böse König den Säugling gegen einen Stein schmettern, da entglitt das Kind seiner Hand und entschwebte in die Luft. Von oben erschallte eine Stimme:

O du Elender ! Dein Bezwinger und Töter ist bereits anderswo. Hör auf damit, unschuldige Kinder zu töten- Kansa erbleichte. Er ließ Devaki und Vasudeva zwar frei, gab aber am nächsten Tag auf Anraten seiner Minister den Befehl, jeden in den letzten zehn Tagen geborenen männlichen Säugling in seinem Reich zu töten. Ein grausiges Kindermorden begann. Nanda und Yasoda auf der anderen Seite der Yamuna hatten von dem Mordbefehl des Königs frühzeitig erfahren. Bevor die Kindestöter bei ihnen erschienen, verließen sie ihr Haus mit ihrem Sohn-Krishna und flüchteten, begleitet von der Rohini und deren Sohn-Balarama, in die Landschaft Brij nach Gokula (Kuhhirtensiedlung).

Aber auch hier waren Krishna und Balarama nicht in Sicherheit, denn mißtrauisch, daß sein angekündigter Besieger die Kindertötung überlebt haben könnte, hatte Kansa die Dämonin Putana mit dem Auftrag entsandt, als Amme weitere Kinder durch eine Giftsalbe auf ihren Brustwarzen ums Leben zu bringen. Putana nahm die Gestalt eines schönen Milchmädchens an und betrat Krishnas Zimmer. Sie sah den kleinen Krishna schlafen, nahm ihn auf ihren Schoß und reichte ihm ihre Brust. Krishnas durchschaute die Situation voll und ganz. Mit dem Saugen an ihrer Brust entzog er Putana die Lebenskraft und tötete sie dadurch. Der Herr, immer voller Erbarmen und Mitgefühl, gewährte Putana Erlösung, obwohl sie viele Kinder ermordet hatte. Obwohl es ihre Absicht war, Krishna umzubringen, brachte ihr die Handlung, Krishna ihre Brust zu geben, Befreiung. Die Geschichte zeigt, daß Gott selbst die abscheulichsten Missetaten der Menschen verzeiht und jedem höchste Verwirklichung schenkt.


Krishnas Kindheit

Krishnas KindheitSchon als Krabbelkind war Krishna stets zu Streichen aufgelegt. Er hängte sich an den Schwanz eines Kalbes und ließ sich von ihm über die Wiese ziehen. Etwas größer geworden, stibitzte er den Hirtinnen Milch und Quark und teilte sie mit den Affen des Waldes. Bei einer Gelegenheit, als seine (Pflege-)Mutter Yasoda durch überkochende Milch abgelenkt war, zerschlug er mit einem Stein das Quirlfaß. Den Klumpen Butter, den er darin fand, aß er zum Teil selbst, mit dem Rest fütterte er durch das Fenster die Affen. Yasoda war äußerst ungehalten darüber und schalt ihn heftig.

Als Kind offenbarte Krishna seine Göttlichkeit in vielen seinen Taten. Unzählige Geschichten zeigen die göttliche Natur seiner Handlungen: Die Kinder in Gokula beschwerten sich einmal bei Yasoda darüber, daß Krishna Dreck gegessen habe. In Sorge um die Gesundheit ihres Sohnes, eilte sie zu ihm und wollte ihm gewaltsam den Mund öffnen.



Krishnas Kindheit Krishna jedoch stellte die Angelegenheit wiederholt in Abrede und verweigerte, seinen Mund zu öffnen. Unter großer Anstrengung gelang es Yasoda schließlich, Krishnas Mund zu öffnen. Schockiert erblickte Yasoda in dem kleinen Mund das Universum in seiner Vielfalt und mit all seinen Merkmalen, die durch Zeit, Natur und Bewußtsein hervorgerufen wurden. Da sich Yasoda der Wahrheit ihres Kindes nicht verschließen konnte, schloß sie ihre Augen. Dann ließ Krishna sie mit Hilfe seiner göttlichen Kraft den Vorfall vergessen. Sie umarmte ihren geliebten Sohn mit der selben Liebe wie zuvor. Er zeigt, wie die ganze Schöpfung wie eine Blase in ihm existiert. Der Vorfall demonstriert auch, wie Gott seinem unschuldigen Anhänger erscheint und seine kosmische Form offenbart. Für Gott spielt es keine Rolle, daß Yasoda eine einfache Kuhhirtin war, dazu arm und des Lesens und Schreibens unkundig. Echte aufrichtige Liebe bringt Gott dem Anhänger nahe.




Kaliya und Krishna
Kaliya und Krishna

Die schwarze Schlange Kaliya lebte im Fluß Yamuna. Kaliyas Gift tötete jedes Lebewesen am Flußufer. Die Schlange vergiftete auch das Trinkwasser. In der Absicht, Kaliya loszuwerden, sprang Krishna in den Fluß. Wütend biß die giftige Kaliya Krishna wiederholt und wand sich um seinen Körper. Einige Zeit lag Krishna bewegungslos da. Voller Kummer saßen alle Kuhhirten und -hirtinnen und Krishnas Eltern am Flußufer.

Als Krishna die hilflosen Menschen von Gokula sah, denen das Herz brach, befreite er sich aus der Umschlingung der Schlange und schleuderte sie spielerisch im Kreis. Den Kopf haltend, begann er auf ihr zu tanzen. Der Schlange trat Blut aus Augen und Nase und sie zischte voller Wut. Übersät mit Druckverletzungen von Krishnas Gewicht und schließlich gebrochen, ergab sich Kaliya.

Die ergebenen Frauen der Schlange beteten zu Krishna, ihren Mann freizugeben und sie zu retten. Als er ihre von Herzen kommenden Gebete vernahm, ließ Krishna die Schlange frei und befahl ihr, sofort den Fluß zu verlassen und zum Meer zu gehen. Der Fluß wurde wieder süß wie Nektar. Der Kopf der Schlange versinnbildlicht das Ego des Menschen. Wenn Gott über dem Ego tanzt, verliert die Person das Gefühl von Individualität und geht in das Unendliche ein. Die Schlange Kaliya hat fünf Köpfe, die für die fünf Sinne des Menschen stehen. Nur wenn der Mensch seine fünf Sinne unter Kontrolle bekommt und sich Gott übergibt, wird er frei.




Jugend Krishnas
Jugend Krishnas
Wegen der Dämonenplage und deren Gefahr für die Kinder verlegten die Hirten von Gokula ihren Wohnsitz in den Vrinda-Wald. In heiterem Spiel mit Hirten und Hirtinnen (Gopas und Gopis) wuchsen Krishna und Balarama hier zu stattlichen Jünglingen heran. Krishna wurde zu einer strahlenden Erscheinung - verständlich, daß die Frauen und Mädchen, die ihn früher mit mütterlichen Gefühlen betrachtet hatten, ihn zunehmend verliebter ansahen. Auch seine Haltung zu den Frauen änderte sich. Bisher hatte er, der im Wesen Vishnu war, sie als seine Kinder angesehen. Jetzt wurden seine Gefühle verliebter und intensiver. Und seine Streiche amouröser.

Als er einmal am Ufer der Yamuna Lachen und Frauenstimmen hörte, schlich er mit einigen Freunden heran und sah, daß sich die Hirtinnen mit Baden., Tauchen und Wasserspritzen vergnügten.


Jugend KrishnasIhre Saris hatten sie am Ufer abgelegt. Krishna sammelte die Kleider ein und kletterte mit dem Bündel auf einen Baum. Verlegenheit brach aus, als die Mädchen aus dem Wasser stiegen und ihre Kleider nicht wiederfanden. Zu guter Letzt sprach Krishna die Frierenden von dem Baum herab an: Er werde ihnen ihre Saris nur zurückgeben, wenn eine nach der anderen herankomme, um sich ihr Gewand abzuholen. Notgedrungen mußten die Mädchen seine Blicke auf sich nehmen.

Als Musikmacher war Krishna im Vrinda-Wald der Mittelpunkt eines bukolischen Kreises. Hirtenfrauen und Hirten, ja soger scheue Waldtiere kamen auf den Klang der Bambusflöte herbei , um in seiner Nähe zu sein. Treffpunkt war ein bestimmter Kadamba-Baum (Nauclea cadamba). Wenn Krishna den Reigentanz (Rasalila) anführte, glaubte jede Frau , daß er allein mit ihr tanze , so sehr war jede in seinen Bann gezogen.


Krishna und Hirtenmädchen Radha

Krishna und Hirtenmadchen RadhaEs war am Ufer der Yamuna, wo Krishna und das schöne Hirtenmädchen Radha sich zum erstenmal begegneten. Begleitet von ihren Freundinnen, war Radha zu dem Fluß gekommen, um in ihrem Tonkrug Wasser zu holen, hatte sich aber von den anderen Gopis entfernt. Unerwartet traf sie auf Krishna. Nach anfänglichem Schmollen wegen Krishnas vieler Liebschaften, die sie aus der Ferne beobachtet hatte,wurden Radha und Krishna Geliebte. Sogar die Natur hatte für das Paar Verständnis. Im Monsun, als aus schweren Wolken Blitze zuckten und der Regen herniederströmte, bogen die Bäume sich herab, um den Liebenden für ihr Stelldichein einen trockenen Platz und Sichtschutz zu gewähren.

Scharen von Dichtern und Miniaturmalern Indiens haben sich von der Liebe zwischen Radha und Krishna inspirieren lassen und sie teils als erotischen Sinnenkitzel, teils als Sinnbild der hingebenden Liebe (Bhakti) der Menschen zu Gott behandelt. Krishna Liebschaften schmälerten keineswege Göttlichkeit und übernatürliche Kraft. Dutzende von Wundertaten werden ihm zugeschrieben.


Krishnahob den Berg Govardhan
Krishnahob den Berg Govardhan

Da die Hirten von Mathura dem Götterkönig Indra nicht genügend Ehre erwiesen, drohte er, sie durch Regenfluten samt ihren Herden zu vernichten. Krishna hob den Berg Govardhana sieben Tage lang mit dem kleinen Finger wie einen Schirm hoch, um darunter Menschen und Tiere vor den himmlischen Wassern zu schützen. König Kansa war mitterweile Kunde über Balaramas und Krishnas Wundertaten zuteil geworden.


Krishna und Tyrann Kansa

Während all dies geschah und Krishnas Ruhm sich verbreitete, hatte der böse König Kansa von dem Weisen Narada erfahren, daß Balarama, das vorgebliche Kind der Rohini, in Wahrheit der siebte, und Krishna, das vorgebliche Kind der Yasoda, der achte Sohn der Devaki seien, also der Weissagung nach sein Bezwinger. Kansa ersann deshalb eine Mordintrige. Akrura wurde entsandt mit der Weisung, Krishna und Balarama mit dem Wagen zu den Sportkämpfen am Dhanu-Fest nach Mathura zu holen. Zugleich bafahl Kansa seinem Elefantenführer, die beiden Brüder beim Eintreffen an der Arena durch sein Tier zu töten. Wenn dies fehlschlüge, sollten die Ringkämpfer Cänura und Mustika das Mordwerk im Wettkampf vollenden. Krishna und Balarama folgten der Einladung, obwohl Akrura ihnen Kansas Meuchelplane offenbart hatte. Sie bestiegen den von Akrura gelenkten Wagen und erreichten Mathura, wo die Bevölkerung sie begeistert begrüßte. Am nächsten Morgen, als die Athleten ihre Positionen in der Arena eingenommen hatten, gab König Kansa das Zeichen, mit den Wettkämpfen zu beginnen. Umgeben von Würdenträgern, nahm er selbst Platz auf einem hohen Podest. Beim Eintreffen Krishnas und Balaramas an der Arena trieb der Elefantenführer sein gigantisches Kampftier gegen Krishna vor Zweimal umschlang der angestachelte Elefantenbulle seinen Gegner mit dem Rüssel, stets konnte Krishna sich entwinden. Kühn und flink reizte er das Tier zu blinder Rage: mal zog er es am Schwanz, mal schlug er dem grauen Riesen auf die breite Stirn. Bei einem der verzweifelten Angriffe des Giganten riß Krishna das Tier am Rüssel auf die Erde und zertrat es mit dem Fuß. Die Stoßzähne des besiegten Kolosses schwingend, betraten er und Balarama die Arena. Die Zuschauer jubelten. Dann traten die Ringer Canura und Mustika gegen Krishna und Balarama an. Die beiden Söhne der Devaki erschienen schmächtig gegen die muskelbepackten Athleten, dennoch siegten sie. Krishna schmetterte Canura auf die Erde, Balarama fällte Mustika durch einen Faustschlag. Drei weitere Kämpfer, die gegen die beiden Brüder aufgestellt waren, wurden gleichfalls besiegt. Das Publikum raste vor Begeisterung. Den König Kansa indessen auf seinem Podest packte wilde Wut. Schreiend verkündete er Verbannungs- und Todesurteile. Das wiederum brachte Krishna auf. Er sprang auf das Podest, wo Kansa saß. Dieser ergriff Schwert und Schild, aber Krishna riß ihn von der Plattform herab und zerrte ihn in die Arena. Dort sprang er ihm auf die Brust und tötete ihn.- Die Weissagung, daß der achte Sohn der Devaki dem bösen König Kansa das Ende bereiten würde, hatte sich erfüllt. Nach Kansas Tod wurde der abgesetzte König Ugrasena wieder in sein Amt eingesetzt.

Krishna und Balarama blieben in Mathura und unterstellten sich dem Weisen Sandipani als Schüler. In nur neun Wochen eigneten sie sich perfekte Kenntnisse in Phonetik, Ritualistik, Grammatik, Vedakunde, Bogenschießen, Rechtskunde, Exegetik, Logik und den sechs Taktiken der Politik an.

Im Jünglingsalter war Krishna der Schützer der Hirten und Herden und ein schalkhafter Liebhaber. Als Mann erfüllte er seine wichtigste Inkarnationsaufgabe, die Tötung des Tyrannenkönigs Kansa.

Nach einigen Jahren verließ Krishna mit den Yadavas das Gebiet von Mathura, und sie erbauten die Festung Dwarka aus der indischen Halbinsel Gujrat In reiferen Mannesjahren reigerte er als Fürst von Dwarka, griff als Freund der Pandavas in die Kämpfe gegen die Kauravas ein und verkündete die Bhagavadgita.


Krishnas Schulfreund Sudama

Krishnas Schulfreund SudamaSdama war ein Schulfreund Krishnas. Sie wurden beide vom selben Weisen Sandipani unterrichtet. Sudama strebte nie nach weltlichen Errungenschaften. Ihm war nur wichtig, sich Gott zu geben. Er liebte Krishnas von ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Sudama war ein Brahmane, der sich in den Veden sehr gut auskannte. Er beherrschte seine Sinne vollständig und blieb stets friedlich. Als Haushälter verließ er sich für den Unterhalt seiner Familie ganz auf Gott. Diese Haltung brachte seine Frau und Kinder unter Druck, die in den Klauen der Armut lebten. Entmutigt schickte Sudamas Frau ihn zu Krishna, in der Hoffnung, dieser Würde ihnen aus der Armut heraushelfen. Sie hatten nichts, was sie Krishna anbieten konnten. Aber Sudamas Frau war entschlossen; sie erinnerte sich daran, daß Krishna gern Reisflocken aß. Sie borgte sich eine Hand voll bei ihrer Nachbarin und gab sie Sudama als Gabe für Krishna mit. Krishna hieß Sudama willkommen. Obwohl er nun König geworden war, erinnerte er sich gut an seinen Kindheitsfreund. Liebevoll umarmte er Sudama und bat um die Gabe, die seine Frau mitgeschickt hatte. Als er sich daran erfreute, sagte er: ,, Jede mit Liebe gegebene Gabe ist mir lieber, als die größte, die ohne Liebe dargeboten wird." Nachdem er einige glückselige Tage beim Herrn verbracht hatte, kehrte Sudama mit den süßen Erinnerungen der mit Krishna verbrachten Zeit heim.

In seiner Hingabe hatte Sudama sogar vergessen, seine Armut zu erwähnen. Als er heimkehrte, fand er jedoch ein stattliches Haus statt seiner kleinen Hütte vor. Krishna segnete seine Familie mit Wohlstand, ohne daß Sudama darum bitten mußte. Der durch und durch mitfühlende Krishna ergoß seine Liebe und Hilfe über den demütigen Sudama und seine Frau, aufgrund seiner völligen Ergebenheit und makellosen Hingabe. In der Bagavad Gita sagt Krishna: ,,Selbst ein Blatt, eine Blume oder Wasser sind mir lieb, wenn sie mit wirklicher Liebe und Hingabe dargeboten werden."

Über Jahrhunderte vermischten sich eine Vielzahl von Krishna-Vorstellungen miteinander. Darunter Krishna der „Butterdieb", ein ungezogenes, aber liebenswertes Kind sowie Krishna der blauhäutige, flötenspielende Hirtengott . Seine zwei, für die Geschichte des Hinduismus bedeutendsten Verkörperungen sind allerdings Krishna der Kriegsheld des Mahabharata sowie Krishna der Gott der Kuhherde und Liebling der Hirtinnen.


Krishna im Mahabharta und im Bhagavadgita (Die heilige Bücher)

Krishnas Schulfreund SudamaDer kriegerische Krishna des Mahabharata-Epos ist wahrscheinlich aus der Verschmelzung zweier Stammeshelden entstanden. Als König Arjunas Wagenlenker übernimmt er die Schlüsselrolle in der bekanntesten Episode des Mahabharata, dem „Gesang des Erhabenen" oder der Bhagavadgita. In dieser Rolle lehrt Krishna verschiedene Wege zur Erlösung und gibt sich als allmächtiger Gott zu erkennen. Er ist demnach der einzig wirklich Handelnde im Universum und somit der einzige Gegenstand, dem Liebe entgegengebracht werden kann, wobei er seinerseits die Liebe seiner Anhänger erwidert.

Balarama starb, während er am Ozean über die Einsheit von Individualseele (atman) und Allseele meditierte. Um ihn trauernd hatte sich Krishna in seiner vierarmigen Erscheinungsform im Schatten eines Baumes niedergelassen. Während er dort saß, durchbohrte ihn der Pfeil eines Jägers den Fuß. Der Jäger war untröstlich, als er sah, daß er statt einer Gazelle einen Menschen, sogar einen vierarmigen Gott getroffen hatte. Krishna starb an der Wunde und verschwand von der Erde. Arjuna kam nach Dwaraka und vollzog für seinen Freund und Schwager das Totenritual. Wenig später wurde die Stadt Dwaraka vom Meer verschlungen.


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