Indien ist ein Land, dessen Geschichte Jahrtausende zurück reicht. Viele verschiedene Völker und Völkergruppen lebten und leben in dem Land, in dem auch unterschiedliche Religionen nebeneinander existieren................


Erleben Sie Hinduismus hautnah in Indien !
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Der Hindu Tempel :
Brücke zwischen Menschen und Göttern |
Der
Tempel ist der charakteristische künstlerische Ausdruck des Hinduismus
und Brennpunkt des sozialen wie des spirituellen Lebens der Gemeinschaft,
der er dient. Tempel sind in allen Teilen Indiens zu verschiedenen Zeiten
gebaut worden. Der Tempel spiegelt die Ideale und die Lebensweise derer
wider, die ihn erbauten und denen er Brücke zwischen der Welt des
Menschen und der Welt der Götter ist. Der Platz für den Tempel muß
nahe einem als heilig anerkannten Ort liegen und sich durch natürlich
Schönheit und eine friedvolle Atmosphäre auszeichen. |
Planung |
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Errichtung |
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Ziegel- und Steinbauten |
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Das Mandala |
Das
Mandala des Tempelgrundrisses gilt auch als symbolisches Pantheon der Götter,
da jedes der kleineren Quadrate des Diagramms den Sitz einer bestimmten
Gottheit darstellt. Das zentrale und größte Quadrat ist gewöhnlich
von Brahma oder einer anderen mit der Schöpfung betrauten Hauptgottheit
besetzt. Um dieses Quadrat herum sind die Planetengottheiten angeordnet, die
Wächter der Himmelsrichtungen und andere Gestirngottheiten. Das Mandala
ist somit in der Lage, die Bahnen der Himmelskörper einzubeziehen, die
in Zusammenhang mit allen wiederkehrenden Zeitenfolgen stehen. Unter Umständen
enthält es auch ein diagonal eingepaßtes Bild des kosmischen
Mannes, wobei jedes Quadrat mit einer Partie seines Körpers verbunden
ist. Diese kosmische Gestalt wird mit den Schöpfungsprozessen des
Universums und der ihr zugrundeliegenden Struktur gleichgestzt.|
Königlischer Schutzherr |
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Mandap |
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Schoßkammer |
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Sakralbilder |
Das
Allerheiligste der Tempel enthält meist eine Statue aus Stein, Metall
oder ein entsprechendes Symbol des betreffenden Goddes. Das Bild der
Gottheit repräsentiert das Mittel zur Kommunikation. Die Größe
des Gesichtes bildet in der Regel des Modul für den Körperaufbau.
Mit dem Öffnen der Augen wird das Bild zu einem potentiellen
Erscheinungsort der Gottheit, nicht ihr permamenter Sitz. Sakralbilder von Göttern
und Göttinnen müssen möglichst schön sein, damit die
Gottheiten dazu bewegt werden, ihre Wohnung in der Hülle zu nehmen. Die
hinduistische Kunst hat besondere Körpertypen für ihre
Sakralbilder entwickelt. Bei den Göttern sind Schultern und Brust
breit, sie haben eine schlanke Taille, einen leicht über den Gürtel
quellenden Bauch, kräftige und eher zylindrische Glieder. Wesentliche
Merkmale der weiblichen Gestalt sind ein kunstvoller Kopfputz, Schmuck, üppige
kugelförmige Brüste, eine enge Taille, breite Hüften und eine
anmutige Haltung. |
Sikhara |
Der
Tempelturm Sikhara bezeichnet als Abbild des mythischen Weltberges Meru den
Fixpunkt in einer potentiell ungeordeneten Welt. Orientiert nach den
Hauptrichtungen, repräsentiert er Ordnung in physischem und
gedanklichen Sinne. Die Spitze des Turmes wird bekrönt von einem glückverheißenden
Wasserkelch (Kalasa), der die "Grenze" symbolisiert, an der sich
die Welten der Götter und Menschen treffen. Die Spitze symbolisiert das
Absolute, das nicht der Wiederholung unterliegt. Sie stellt das Ziel des Bemühens
dar.|
Besuch zum Tempel |
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Umkreisung |
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Priester |
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Verehrungszeremonie |
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Opfergaben |
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Schuhe beim Eingang |
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