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Indien ist ein Land, dessen Geschichte Jahrtausende zurück reicht. Viele verschiedene Völker und Völkergruppen lebten und leben in dem Land, in dem auch unterschiedliche Religionen nebeneinander existieren................

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Heiliges Indien

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Heilige Pflanzen und Bäume

Tulsi (Basilikum)

Tulsi ist eine der wichtigsten spirituellen Pflanzen der indisch-hinduistischen Kultur und den Göttern geweiht. Tulsi ist der Göttin Lakshmi auch geweiht und symbolisiert Schutz, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Wohlstand, langes Leben und aphrodisische Kraft.

Tulsi-Büsche werden in vielen indischen Tempeln angepflanzt und wie Götterbilder verehrt. Allgemein heißt es, dass Tulsi Tempel, Haus und Familie vor Unheil schützt.

Die Hindus tun seine Blätter ins Essen und ins Wasser, um die Bildung von Bakterien zu verhindern. Sie benutzen Tulsi beim Husten, als Verdauungshilfe, als Gegenmittel, als Antibiotikum und als präventive Medizin. Die Hindu-Gläübigen benutzen und bringen Tulsi in Puja-Zeremonien dar.

Die Hindus legen sie auch unter die Zunge von sterbenden Personen. Die Pflanze reinigt die Luft zweihundert Meter im Umkreis und zerstört alle Übel dieses gegenwärtigen Zeitalter der Kali (Kali-Yuga).

Gebetsperlen, Halsketten werden aus ihren weichen Samen gemacht. Tulsikraut werden heilende Kräfte nachgesagt, es soll es das Immunsystem stärken, gut gegen Stress sein und den Stoffwechsel verbessern.

Tulasi-Räucherbüschel werden zum Schutz vor negativen Mächten, aber auch medizinisch und hygienisch verwendet. Der Rauch soll Moskitos und Ungeziefer vertreiben.

Tulsi-Basilikum öffnet Herz und Geist und spendet die Energie der Liebe und Hingabe, stärkt Glauben, Mitleid und Klarheit.

Tulsi - Stängel werden als Rosenkränze getragen und festigen die Energien der Bindung in Partnerschaft und Familie. Tulsi verleiht den Schutz des göttlichen, indem es die Aura reinigt und das Immunsystem kräftigt.

Tulsi ist eine vielzweigige aufrechte Staude, überall behaart, bis etwa 75 cm Höhe. Die Blätter sind gegenüberliegend angeordnet, etwa 5 cm lang, mit glatten oder gezahnten Rändern; behaart sowohl auf der oberen, als auch auf der unteren Seite; gepunktet mit winzigen Drüsen; aromatisch.


Kela Baum (Bananenbaum)

Banana TreeDer Bananenbaum in Hindi " kela" genannt, vertritt die Kühle und die Beherrschung. Auf einer anderen Ebene symbolisiert die Handlung, die Schichten des Bananenbaumstammes zu schälen, bis nichts mehr übrig bleibt, ewiges Wissen. Der Drang für wahres inneres Wissen geht weiter durch das Verständnis "nicht dies, nicht das," und indem man tiefer geht bis man schließlich die absolute Wahrheit erreicht. Zeremonielle Gelegenheiten wie die Lakshmi- und die Durga-Verehrung (Pujas) und Hochzeiten schliessen den Bananenbaum mit ein. Während der Puja dient das Bananenblatt als Gefäß für Darbringung der Nahrung.

In Südindien ist es noch heute gebräuchlich, Essen auf diesen Blätter zu servieren, da heisses Essen anscheinend einen positiven chemischen Wechsel mit dem Chlorophyll hat, und so eine medizinische und heilende Wirkung erzeugt. Die Frucht, das Blatt, die Blume, der Stamm und die Wurzel werden als Nahrung und als Medizin wertgeschätzt


Padma (Lotusknospe)
Padma (Lotusknospe)
Die Lotusknospe (Padma), hat ihre Wurzel in schlammigen Gewässer und wächst nach oben, um zu einer Perfektion der Schönheit zu erblühen. Oft als Symbol des Universums dargestellt, das aus der Sonne hervorkommt, erhebt sich der Lotus vom Nabel Wishnu's und ist der Sitz Brahmas, des Schöpfers. Psychische Zentren im Körper, verbunden mit dem Aufsteigen der Energie (Shakti), werden oft als Lotusse dargestellt. Im Schlamm verwurzelt, verspricht die Lotusblüte Reinheit und die Entfaltung des Bewusstseins.


Vata Vriksha (Banyan Baum)

Vata VrikshaDer Vata oder der heilige Banyan-Baum ist einer der am meisten verehrten Bäume in Indien. Lord Shiva predigte zu grossen Weisen unter dem Vata Vriksha, und Lord Buddha erlangte das Erleuchtung (Nirvana) unter dem Banyanbaum.

Unterschiedliche Legenden gibt es über den Ursprung des Baumes. Einige der ältesten Legenden kommen von alten Volksstämmen. Genauso wie man glaubte, dass natürliche Bestandteile wie Flüsse, Berge und die Erde selbst den Körper der Göttlichen Mutter darstellen, so wurde der Banyan-Baum speziell als ein Symbol von der Fülle der Natur verehrt.

Die Perlen, die vom Samen des Banyan-Baumes gemacht werden, werden zur Ehre der Göttlichen Mutter und Shiva getragen. Dieser heilige Baum symbolisiert den Hinduismus: er schiesst aus in viele Richtungen, schöpft aus unzähligen Wurzeln, spendet weithin Schatten und stammt doch von einem grossen Stamm.


Pipalbaum

PipalbaumDer Pipal-Baum, der im Hinduismus als heilig angesehen wird, symbolisiert verschiedene Götter und Göttinnen, besonders die Göttliche Mutter.

Zur Zeit verehren gewisse Gegenden ihn um das Glück und den Wohlstand in der Familie zu erhöhen; in anderen, um die Witwenschaft zu verhindern; und in Bundesland Rajasthan, um die Vorfahren im Oktober und im November zu verehren. Die Bäume wachsen überall im Land, und die Bräuche und Rituale variieren von Ort zu Ort. Die leichteste Brise setzt seine breiten, sanften, dünnen, leuchtendgrünen Blätter in Bewegung, und vermittelt einen angenehmen Eindruck von Erfrischung und Kühle. Die Hindus benutzen die Rinde, die Frucht und andere Teile für ayurvedische Präparate, die vielfältige Zustände wie Asthma und Hautkrankheiten behandeln.


Bilvabaum
Bilvabaum
Die Hindus glauben, dass der Bilva- oder Belbaum die Verkörperung von Lord Shiva selbst ist, und so sehen die Hindus seine Frucht, seine Blüten und seine Blätter als heilig an. Die dreiblättrige Stengel symbolisieren die drei Grundelemente (1. Sattva = Reinheit, Licht, Wahrheit und Güte. 2. Rajas = Aktivität und Impulsivität. 3. Tamas = Trägheit, Schwere und Dunkelheit.) sowie die kreativen, erhaltenden und zerstörerischen Aktivitäten des Herrn. Diese Blätter werden zusammen mit Wasser in der Verehrung von Shiva und des Shiva-Lingams gebraucht. Die Wurzel, die Rinde, die Blätter, die Blüten und die Frucht, alle haben medizinischen Wert und sie werden in den Vorbereitungen der ayurvedischen Tränke gebraucht.


Rudraksha

Rudraksha bezieht sich sowohl auf den heiligen Samen als auch auf den Baum, der ihn trägt. Er wächst zu einem mittelhohen immergrünen Baum mit einer weiten Krone auf, der schnell wächst und innerhalb drei bis fünf Jahren Früchte trägt. In Indien allein gibt es fünfundzwanzig Arten, und einhundertzwanzig Arten weltweit.

Alle Legenden, die ihre Herkunft betreffen, beschreiben die Rudraksha als Tränen, die Lord Shiva für das Wohl der Menschheit vergossen hat. "Rudra" kommt vom Sanskrit "rud", das Weinen bedeutet; "aksha" heisst Auge. Obschon verschiedene Berichte unterschiedliche Ursachen für Shivas Tränen angeben, erzählt die allgemeine Legende, wie Er aus Mitgefühl weinte, als Er das vom Ego geschaffene Unglück der Menschheit sah.


Kampfer

Mond. Es hat einen grossen reinigenden und medizinischen Wert. Es wird in vielen Hindu-Zeremonien benutzt, meist weithin beim ,,Arati" (Schwenken des Feuers), wobei das Verbrennen des Kampfers als Teil der Puja (Verehrung) das Verbrennen/die Vernichtung des menschlichen Egos symbolisiert. Es hinterläßt keinen Rückstand.

Der Kampferbaum ist ein immergrüner, bis zu 50 m hoch wachsender Baum, dessen aufrechter Stamm sich weiter oben in viele Äste knorrig verzweigt. Die in Büscheln stehenden, kleinen weißen Blüten duften süßlich-aromatisch.



 

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