Uttarakhand liegt im südlichen Himalaya und erstreckt sich von der Gangesebene im Süden über die Ausläufer des Himalaya bis ins Hochgebirge mit dem höchsten Berg Indiens, dem Nanda Devi (7.816 m). In den Bergen Garhwals befinden sich die Quellen der Flüsse Ganges und Yamuna.
Reise nach Uttarakhand (Uttranchal)
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Der Bundesstaat Uttarakhand (früher Uttaranchal) Indiens :
Tempel, Trekking und Wellness im Himalaya
Die indische Provinz Uttarakhand liegt im südlichen Himalaya und erstreckt sich von der Gangesebene im Süden über die Ausläufer des Himalaya bis ins Hochgebirge mit dem Nanda Devi (7816 m).
Der Himalaya war und ist für die einheimische Bevölkerung nicht nur eine geographische oder geologische Wirklichkeit, sondern wird vor allem auch in Verbindung gebracht mit religiösen Überlieferungen, Vorstellungen und Erklärungen.
Der Region Garhwal kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Hier entspringen die heiligen Flüsse Ganges und Yamuna und hier befindet sich der heiligste hinduistische Pilgerort im Himalaya - Badrinath. In den ältesten religiösen Schriften wird auf Ereignisse hingewiesen, die in dieser Region stattfanden, und Haridwar und Rishikesh, am Fuß des Himalayas gelegen, ziehen jedes Jahr Millionen von Pilgern an.
Mit dem Nanda Devi liegt der höchste Berg Indiens in Garhwal. Wie überhaupt die Region Garhwal eine spektakuläre Landschaft aufweist: artenreiche Bergwälder, bunte Bergwiesen und zahlreiche über 6000 und 7000 Meter hohe Berge in einer zerklüfteten Berglandschaft.
Die in Garhwal und Kumaon in den höchst gelegenen Dörfern lebenden und ethnisch als Bhotia bezeichneten Volksgruppe stand durch ihre Handelsbeziehungen bis zum Jahr 1962 in engem Kontakt mit Tibet.
In den Tälern Uttarakhands entwickelten sich über die Jahrhunderte hinweg kleine Kulturräume, die zum kulturellen Reichtum von Uttaranchal beitragen. Hier findet man fantastische Wandermöglichkeiten mit herrlichen Ausblicken auf die Himalaya Kette und hervorragende Tierbeobachtungsmöglichkeiten, mit etwas Glück kann man auch Tiger sehen.
Die Schönheit der bergigen Landschaft und die Gelassenheit der Bevölkerung haben seither viele indische und ausländische Gäste angelockt, die dort Vögel beobachten, angeln, campen, trekken, Gletscher begehen oder sich einfach nur in den alten Kolonialstädten bedienen lassen.
Wirtschaft
Die Bevölkerung von Uttarakhand lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Vor allem in höheren Regionen reichen die Erträge nur für die Deckung des eigenen Bedarfs. Es werden Hirse, Gemüse, Kartoffeln, Äpfel und in niedrigeren Lagen auch Reis angebaut.
Eine wichtige Einnahmequelle stellt der Tourismus dar. Vor allem indische Pilger, aber auch westliche Touristen besuchen die heiligen Orte Rishikesh und Haridwar, sowie die als Char Dham bekannten Tempel in Badrinath, Kedarnath, Yamunotri und Gangotri. Von den Briten gegründete Hill Stations wie Masuri (Mussoorie) oder Nainital bieten im Sommer reicheren Indern Zuflucht vor der Hitze der Ebene.
Klima
Uttarakhand hat in Abhängigkeit seiner Höhenlage verschiedene Klimazonen, in denen das Wetter von tropischem bis hin zu polarem Charakter hat.